Claude MonetClaude Monet (1840 bis 1926) ist der klassischste Vertreter der impressionistischen Stilrichtung. Sein Gemälde „Impression- Aufgehende Sonne“ war es, das einen Journalisten auf die Idee brachte, die neue Malerei als „Impressionismus“ zu bezeichnen. Er stellte der erstarrten Ateliermalerei die wechselvolle Bewegtheit der Natur gegenüber, und noch subtiler ihre Stimmungen und ihre Atmosphäre. Seine Lieblingsmotive waren der Seerosenteich, die japanische Brücke und die leuchtenden Blumenfelder. Es entstanden Bilder, deren Licht- und Farbenglut Monets Zeitgenossen irritierte.
Seine Impression, aufgehende Sonne, eine bläuliche verschwimmende Hafenansicht von Le Havre, hatte zwei Jahre nach der Entstehung des Bildes einer ganzen Kunstgeneration den Namen gegeben.
Anregungen holte Claude Monet dabei aus seinem selbst angelegten Garten in Giverny, den er in 40jähriger Arbeit angelegt hatte. Er baute u.a. ein Boot zu einem schwimmenden Atelier um, von dem aus er in Ruhe das Spiel des Lichts auf dem Wasser studieren konnte. Dabei entstand seine Serie der „Seerosen“-Bilder – ein berauschendes Wechselspiel zauberhafter Stimmungen. Die Farben von Blumen, Wasser und Licht verschmolz der französische Impressionist zu berauschenden (lustvollen) Bildern.
Stark beeindruckt von Williams Turners Lichtsymphonien, begannen französische Maler um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Wirkung des Lichts mit geradezu wissenschaftlichem Eifer zu erforschen. So auch Claude Monet, er behandelte in seinem Bild „Die Mohnblumen“ aus dem Jahr 1873 die doppelt gemalten Figuren seiner Frau und seines Söhnchens nur als Farbtupfer in einem Schwall gleichwertiger, ineinanderflutender Sinneseindrücke.
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Blühender Flieder in der Sonne |